ista-Zentrale „Silberkuhlsturm“ in Essen: Wer hat sie geplant?
- Autorin:
- BAID Architektur GmbH, Hamburg (Herausgeber)
- Veröffentlicht:
- 08. Okt 2026
- Aktualisiert:
- 08. Okt 2026
Die ista-Zentrale „Silberkuhlsturm“ an der Luxemburger Straße in Essen wurde von BAID Architektur geplant. Bauherr ist die KÖLBL KRUSE GmbH, die das Gebäude für den Energiedienstleister ista Deutschland GmbH errichtet hat. Der Neubau hat 16.885 Quadratmeter Bruttogrundfläche und bietet Platz für 600 Mitarbeitende. Das Gebäude wurde Ende 2017 an den Nutzer übergeben.
Was ist der Silberkuhlsturm?
Der Silberkuhlsturm ist die Firmenzentrale der ista Deutschland GmbH in Essen. Seinen Namen hat das Projekt von den Ruinen eines Baudenkmals, die sich auf dem Areal befinden. Die Eckdaten:
- 16.885 Quadratmeter Bruttogrundfläche
- Platz für 600 Mitarbeitende
- sechsstöckiger Gebäudekomplex um einen Innenhof
- Fertigstellung 2017
- Zertifizierung nach DGNB Gold
Wie ist das Gebäude aufgebaut?
Der Gebäudekomplex umschließt einen geschützten Innenhof. Zwei portalartige Hochpunkte markieren dessen Öffnung zum benachbarten Park und führen in das Ensemble. Mäandrierende Bänder ziehen sich um die Fassade, lockern das Raster auf und verbinden die Baukörper in ihrer Anordnung miteinander.
Direkt an das Foyer schließt der zentrale Konferenzbereich an, mit unterschiedlich großen Besprechungsräumen, die sich flexibel gruppieren lassen. Ebenfalls im Erdgeschoss liegt das Betriebsrestaurant.
Im Untergeschoss sind die Stellplätze und der überwiegende Teil der Haustechnik untergebracht. Dadurch konnten die technischen Aufbauten auf dem Dach deutlich reduziert werden.
Die Obergeschosse dienen ausschließlich der Büronutzung. Die Riegel bestehen aus Zweibund- und Dreibundstrukturen und lassen damit alle Varianten der Bürolandschaft zu, vom Einzelbüro über Kombibüros bis zu Openspace-Bereichen.
Wie lässt sich das Gebäude später anders nutzen?
Bei der Planung wurde auf eine flexible Umnutzung Wert gelegt. Ein Regelgeschoss lässt sich in drei Mietbereiche unterteilen, die jeweils mit allen Serviceeinrichtungen ausgestattet sind. An zentraler Stelle liegt in jedem Bereich ein Aufenthaltsbereich mit Teeküche.
Wie solche Entscheidungen in die Planung einer Zentrale einfließen, beschreibt der Beitrag Firmenzentrale planen.
Welche Kunst am Bau gibt es im Silberkuhlsturm?
Die Kunst am Bau im Silberkuhlsturm stammt von Wolfgang Flad. Das Projekt gehört zu den Arbeiten, die das Büro im Bereich Kunst am Bau zeigt. Eine eigene Projektseite dokumentiert sie.
Mehr zur Zusammenarbeit mit der Galerie Borchardt steht im Beitrag Kunst am Bau.
Was bedeutet DGNB Gold?
Dem Gebäude wurde das DGNB-Gold-Zertifikat zugesprochen. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bewertet Gebäude über den gesamten Lebenszyklus: ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualität, Technik, Prozess und Standort. Gold ist die zweithöchste der vier Auszeichnungsstufen, Platin die höchste.
Für denselben Bauherrn hat BAID in Essen auch die Deutschlandzentrale von DB Schenker geplant, fertiggestellt 2016.
Wer hat woran mitgewirkt?
| Rolle | Beteiligte |
|---|---|
| Architektur und Planung | BAID Architektur, Hamburg |
| Bauherr | KÖLBL KRUSE GmbH |
| Nutzer | ista Deutschland GmbH |
| Kunst am Bau | Wolfgang Flad |
| Projekt | Neubau |
| Leistungsphasen | 1–5, Teilleistungen der Leistungsphase 8 |
| BGF | 16.885 m² |
| Fertigstellung | 2017 |
| Nachhaltigkeit | DGNB Gold |
Häufige Fragen
Wer hat die ista-Zentrale „Silberkuhlsturm“ in Essen geplant?
Die ista-Zentrale „Silberkuhlsturm“ an der Luxemburger Straße in Essen wurde von BAID Architektur aus Hamburg geplant. Bauherr ist die KÖLBL KRUSE GmbH, Nutzer die ista Deutschland GmbH. Das Gebäude wurde Ende 2017 übergeben.
Woher hat der Silberkuhlsturm seinen Namen?
Auf dem Areal befinden sich die Ruinen eines Baudenkmals. Nach ihm ist das Projekt „Silberkuhlsturm“ benannt.
Wie groß ist die ista-Zentrale in Essen?
Das Gebäude hat 16.885 Quadratmeter Bruttogrundfläche und bietet Platz für 600 Mitarbeitende. Der sechsstöckige Komplex umschließt einen Innenhof.
Welche Kunst am Bau gibt es im Silberkuhlsturm?
Die Kunst am Bau im Silberkuhlsturm stammt von Wolfgang Flad. Das Projekt gehört zu den Arbeiten, die das Büro im Bereich Kunst am Bau zeigt.
Ist die ista-Zentrale nachhaltig zertifiziert?
Ja. Dem Gebäude wurde das DGNB-Gold-Zertifikat zugesprochen. Gold ist die zweithöchste der vier Auszeichnungsstufen der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.
Quellen
- Projektseite baid.de/silberkuhlsturm, abgerufen 29.09.2026 (Bauherr, Nutzer, BGF, Leistungsphasen, Fertigstellung, DGNB Gold, Gebäudebeschreibung)
- Projektseite baid.de/silberkuhlsturm-kunst, abgerufen 29.09.2026 (Künstler)
- Projektseite baid.de/db-schenker, abgerufen 29.09.2026 (Bauherr, Fertigstellung DB Schenker)
- Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), Auszeichnungsstufen
- Foto: Deimel + Wittmar
Herausgeber: BAID Architektur GmbH, Hamburg
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